Austrian Anaesthesiology and Critical Care Foundation — Privatstiftung zur Förderung der Anästhesiologie und Intensivmedizin


News

Von: AACC-Foundation Pressestelle

Wenn Sie über unsere zukünftigen Aktivitäten informiert werden möchten, benachrichtigen Sie uns bitte.

Kontakt

News-Archiv

Fachtagung „Präzisions-Onkologie & Radioonkologie”

Samstag, 19. November 2016, Haus der Ingenieure, 1010 Wien

Von: AACC-Foundation Pressestelle

Als vordringliches Ziel, der bestmöglichen Behandlung von Krebserkrankungen, organisiert die Austrian Anaesthesiology and Critical Care Foundation nunmehr die Fachtagung „Präzisions-Onkologie & Radioonkologie”. Die Tagung findet am Samstag, den 19. November 2016 im Haus der Ingenieure und im angrenzenden Palais Eschenbach, 1010 Wien, statt und besteht aus folgenden Schwerpunkt-Blöcken:

1. ONKOLOGIE — Vorsitz: Univ.-Prof. Dr. Heinz Ludwig, Wien
     Präzisions-Onkologie, individualisierte Medizin, Immuntherapie, was erwarten wir von der Pipeline?

2. RADIOONKOLOGIE — Vorsitz: Prim.a Univ.-Doz.in Dr.in Annemarie U. Schratter-Sehn, Wien
     a. Präzisions-Radioonkologie, Cyclotron-Teilchentherapie, Protonen und Schwer-Ionen
     b. Präzisions-Strahlentherapie, Formen linearbeschleuniger-basierter Präzisions-Strahlentherapie, Tomotherapie, Cyberknife.

3. ROUND TABLE — Moderation: Dr.in Martina Salomon, Stellvertrenene Chefredakteurin und Ressortleiterin Wirtschaft, KURIER, Wien,
     zum optimalen Einsatz und Abstimmung der neuen onkologischen Behandlungsformen und der Präzisions-Radioonkologie.

Immuntherapie und die sogenannte Individualisierte Medizin haben im Rahmen der neuen internistisch-onkologischen Tumortherapie erhebliche Fortschritte gebracht, zudem sind eine Reihe von neuen medikamentösen Entwicklungen in der „Pipeline”, um dem Ziel einer das Tumorgewebe maximal schädigenden aber für den Menschen sehr gut verträglichen Krebsbehandlung näher zu kommen.

Im Rahmen der Verwendung von bereits registrierten Medikamenten, aber auch rein forschungs-basiert, haben die österreichischen Spitzenonkologen — die diesbezügliche Tagesleitung erfolgt durch den renommierten Onkologen Univ.-Prof. Dr. Heinz Ludwig, dem langjährigen Vorstand der Onkologie und Hämatologie des Wiener Wilhelminenspitals und Leiter des Wilhelminen-Krebsforschungsinstitutes — Zugang zu diesen Medikamenten.

Auch seitens der Präzision der Strahlentherapie haben sich hinsichtlich Effektivität und Präzision, beispielsweise in Bezug auf die Protonen, Ionen und Tomotherapie sowie das Cyberknife, beeindruckende neue Entwicklungen ergeben. Durch die Sitzung führt die renommierte Radioonkologin, Frau Prim.a Univ.-Doz.in Dr.in Annemarie U. Schratter-Sehn, Leiterin Institut für Radioonkologie, SMZ Süd / KFJ, Wien. Festzuhalten ist allerdings, dass im Gegensatz zur oben dargestellten onkologischen Situation, diese Formen in Österreich noch nicht routinemäßig eingesetzt werden können.

Als hervorragende, international viel beachtete, österreichische Initiative vom niederösterreichischen Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, wird nunmehr in Wiener Neustadt das Projekt MedAustron umgesetzt. Während die Protonentherapie zwischenzeitlich leicht am freien Markt angekauft werden kann, gibt es keinen industriellen Hersteller der mindestens ebenso faszinierenden Ionentherapie.

Die technisch-kommerziellen Voraussetzungen dürften eben sehr aufwendig oder auch unsicher sein, so hat sich beispielsweise Siemens, ursprünglich engagiert am Universitätsklinikum Heidelberg, völlig aus diesem Segment zurückgezogen.

Was die Protonentherapie betrifft, in unseren Nachbarländern wird sie zum Teil schon seit Jahren angewendet*), hat die Austrian Anaesthesiology and Critical Care Foundation jedenfalls mit der Einreichung des Ansuchens zur Errichtung / zum Betrieb eines Hochpräzisions-Strahlentherapiezentrums (Protonen-, Tomotherapie und Cyberknife), mit zugehöriger Standard-Strahlentherapie (Linearbeschleuniger) und Diagnostik eine Bedarfsprüfung initiiert.


*) Anlagen im Bau oder im Betrieb: D├Ąnemark (1), Deutschland (8), Frankreich (1), Gro├čbritannien (6), Holland (2), Italien (4), Polen (1), Russland (6), Schweden (2), Schweiz (2), Slowakei (1), Tschechien (1). Anlagen in Planung: Belgien (1), Frankreich (1), Holland (2), Schweiz (2), Slowakei (1). Quelle: Homepage Particle Therapy Co-Operative Group, www.ptcog.ch

Zum Programm      |      Download Programm (PDF < 5MB)